Hurra!
Wir sind noch da! 2026 — es kann ein Jahr großer Entscheidungen werden!? Ich sage ja.
Ja zum Loslassen, ja für Veränderungen und ja für Neues. Wie nichtig und unwichtig unsere Existenz auf der Erde ist, zeigt sich in den Begebenheiten, wovon ich euch im weiteren Verlauf erzählen werde. Wenn wir ein gewisses Alter erreicht haben, kann es ja ganz schnell gehen und es ist Schluss mit lustig, deshalb verlieren wir keine Zeit darüber zu sinnieren, was nicht geht sondern schauen hoffnungsfroh auf das, was uns noch bleibt.
Als Menschen nehmen wir uns und unser Ego ungemein wichtig, in den Verwaltungen sind wir allerdings nur Personen, Nummern und Posten in der offiziellen Buchhaltung.
Ich habe jetzt schon Hemmungen weiterzuschreiben, weil es wie Gejammer auf hohem Niveau anmuten könnte. Na gut — vielleicht ein andermal an anderer Stelle.
Wieso weshalb warum?
Als Schulkind ging ich auf dem Weg zur Luitpoldschule meist durch die Fürsten- oder Pfaffengasse an der Jesuitenkirche vorbei. Sie war nach dem Krieg ein geschundener Bau mit Brettern vernagelt. Eine Latte konnte man mit etwas Geschick nach innen und zur Seite drücken. Einige Male habe ich mich dort durch gezwängt, um ins Innere zu gelangen. Die immense Höhe und die runden Bögen waren beeindruckend, ganz oben befanden sich Fenster deren Verglasung zerbrochen war und auf den Simsen saßen brütende Tauben. Andere flogen durch den großen Raum und alleine das Flattern ihrer Flügel verstärkte die etwas unheimliche Atmosphäre. Der Boden war bedeckt mit Schutt und dick überzogen mit Taubendreck. Ich hatte immer etwas Angst entdeckt zu werden, denn ich ließ die Lücke im Bretterverschlag für den schnellen Rückzug jedes mal offen.
Heute befindet sich in der Jesuitenkirche die städtische Kunsthalle und daneben das Christian-Schad-Museum.
Wo ist nur die Zeit geblieben?
Heute schreiben wir das Jahr 2026. Mit einem Schreiben von der Rentenkasse wurde ich informiert, dass ich ab 1. August 2026 meine Altersrente beziehen kann. Der Antrag ist gestellt, geht ziemlich einfach online. Mit dem Tag der Antragsstellung endet die Familienversicherung der Krankenversicherung meines Mannes. Ich bleibe somit weiterhin beitragsfrei bis zum 1. August.
Da bin ich nun, mit Talent, Fleiß, Beharrlichkeit und Freude feiere ich das letzte Drittel meines Lebens. In mir keimen viele Ideen. Zusammengetragene Kunst von Menschen mit denen ich herzlich verbunden bin. Einige haben bereits ihre sterbliche Hülle verlassen und sind nur noch mit ihrem Geist und ihrer Weisheit bei mir.
Ein ganz besonderer Mensch und wunderbare Künstlerin ist Ann Woodruff Murray *1951 – †2020
Meine Vater sagte einmal zu mir: "Es wird so wie du es machst."
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Sieh nicht, was andre tun, der Andern sind so viel, Du kommst nur in ein Spiel das nimmermehr wird ruhn. Geh einfach Gottes Pfad, laß nichts sonst Führer sein, so gehst du recht u. grad u. gingst Du ganz allein.
Dies wünscht dir von Herzen für Dein Leben
Deine Hortschwester M. Antonita O.S.F.
12.6.1970
