Wie funktionieren elektronisch gesteuerte Poller?

Bei der C1 Lösung könnten elektronisch gesteuerte Poller eingesetzt werden. Dann brauchen wir keine Anwohnerparkausweise mehr sondern kleben uns eine Plakette an die Windschutzscheibe (wie die Schweizer Autobahnplakette). Das System erkennt den Zufahrtscode und ermöglicht eine Ein- bzw. Ausfahrt.

LKWs würden auch solch einen Code erhalten, damit sie in Ausnahmefällen über den Platz zwischen Rathaus und Theater fahren können. Auch dort wären elektronisch gesteuerte Poller in den Boden eingelassen, die sich bei gültigem Zufahrtscode absenken.

Ich erwähne im ersten Satz auch die Kontrolle der Ausfahrt, da es wie immer eine Möglichkeit gibt, das System zu überlisten. Das würde nämlich passieren, wenn Mütter ihre Kinder mit dem Auto zum Antoniusheim bringen, was im Plan C1 (wenn gewollt) möglich wäre, sie müssten dann aber auf dem gleichen Weg wieder an der Stiftskirche vorbei zurück zum Landing. Auf keinen Fall kann sich dieser Verkehr durch die enge Stiftsgasse/Neben der Großen Metzgergasse zwängeln, um dann Links in den Dalberg Richtung Main abzubiegen. Diese Möglichkeit bleibt nur den Anliegern vorbehalten.

Elektronisch gesteuerte Poller haben auch noch einen weiteren Aspekt, nämlich den der Sicherheit bzw. Sicherung. In Ausnahmefällen kann so der gesamte einfahrende Verkehr gestoppt werden. Sei es um eine Veranstaltung zu schützen oder im Fall eines Brandes die reibungslose Zufahrt der Lösch- und Rettungsfahrzeuge zu garantieren, oder um bei Überflutungen und anderen Katastrophen schnell und kompetent reagieren zu können.

Hier ist ein Link zu einem Artikel aus der “Kreuznacher Rundschau”. In Bad Kreuznach hat man sich für versenkbare Poller entschieden, die durch Anwohner per Signal betätig werden können.

Und ein weiterer Artikel aus den “Westfälischen Nachrichten”. Poller sind kein Tabu mehr . . .

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