Bürgerworkshop 2016

Zukünftige Gestaltung des Dalbergs und die Verkehrsberuhigung der Aschaffenburger Altstadt

Bürgerworkshop 2016

Diese Idee “Variante C1” ist, wenn umfassend umgesetzt, eine Ideallösung für alle Anwohner. Sie sieht vor, dass das Parkhaus über den Landing angefahren und auch wieder über den Landing Richtung Wermbachstraße verlassen wird. Der Platz zwischen Theater und Rathaus ist für den Autoverkehr gesperrt und kann nur in Ausnahmefällen z. B. von LKWs durchquert werden, wenn es wegen der Größe der Fahrzeuge keine Rangiermöglichkeit gibt.

Am anderen Ende kann der Dalberg ebenfalls zwischen Suicardusstraße und Schlossgasse in beide Richtungen befahren werden, aber nur von Anliegern und Anlieferverkehr. Ursprünglich dachte ich noch, wir brauchen Kurzzeitparkplätze in diesem Teil des Dalbergs für die dort ansässigen Gewerbetreibenden. Aber nach Rücksprache mit dem niedergelassenen Arzt finden die Patienten auch jetzt zu ihm, wobei der Dalberg wegen Sanierungsarbeiten zur Zeit überhaupt nicht befahrbar ist.

Wenn man Kurzzeitparkplätze gegenüber dem Haus Nr. 74 (an der Einfahrt zur Suicardusstraße auf der linken Seite) einrichtet, die ab 18 Uhr für Anwohner frei bleiben, kann der Metzger mit wenigen Schritten erreicht werden. Und man ist auch rasch beim Arzt, um etwas abzuholen oder zu bringen. Wenn man mehr Zeit braucht, kann man in den Nahe gelegenen Parkhäusern parken oder das großzügige Parkplatzangebot auf dem Volksfestplatz nutzen.

Wenn sich der politische Wille zu dieser Lösung findet, können Eltern und Kinder aufatmen und brauchen keine hohen Bordsteine, um sich halbwegs sicher zu fühlen. Die gesamte Altstadt wird verkehrsberuhigt. Der Autoverkehr beschränkt sich nur noch auf Anwohner und Anlieferung. Der Straßenraum kann großzügig und barrierefrei gestaltet werden. Die Aufenthaltsqualität steigt. Abgas-Emissionen sinken und vielleicht kann der Metzger mit ein paar Tischen seine Kunden vor dem Laden zum Verweilen einladen, wenn er das möchte.

Die Kosten für eine elektronisch geregelte Zufahrt mit versenkbaren Pollern oder Lichtanlagen könnten mit den Anwohnerparkausweisen geregelt werden, die dann in dieser Form nicht mehr benötigt werden. Stattdessen muss man sich gegen Gebühr den Zufahrtscode auf dem Rathaus besorgen, der z. B. in Form eines Aufklebers an die Windschutzscheibe geklebt wird, wie die Schweizer Autobahnplakette.

Es wurden bedenken zu Anlieferungen an das Hotel in der Pfaffengasse geäußert, da wegen der Größe der LKWs keine direkte Anlieferung möglich ist, und die Lasten-Trollies auf dem unebenen Kopfsteinpflaster schwierig zu manövrieren sind. Es ist sicherlich machbar, auch dort einen breiten Komfortstreifen anzulegen, der ebenfalls älteren und gehbehinderten Menschen zu Gute kommt.

Nach Rückfrage bei einer Hotelbesitzerin in der Stiftsgasse zur derzeitigen Anfahrt, teilte sie mir mit, dass die meisten Gäste direkt in die Tiefgarage fahren und mit ihren Rollkoffern zum Hotel in die Stiftsgasse laufen. Auch die Anfahrt über den Löhrgraben und den Landing stellt kein Problem dar.


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